Montag, 8. August 2016

Am Fenster

Still, schweigsam, wartend schaue ich nach draußen,
erblicke Sterne, finstre Wolken, Träume, die ins Ferne sausen.
Vergebens schweift mein Blick,
habe Furcht, dass bricht mein Genick.

Durchs reine Glas seh ich die Welt,
blicke hin ins weite Himmelszelt,
dort erblicke ich der Hoffnung Zeichen,
des Schicksals vorbestimmte Weichen.
Im Engen sitze ich und seh hinaus,
vergess‘ mein Haus, mein enges, schmales Haus,
drum ruft der Krähen Schar nach meinem Sein,
ich muss, ich kann, ich darf vergessen sein.

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