Freitag, 17. April 2015

Zerstörtes Sein – vergeb‘ne Liebe



In ferner Sehnsucht spiegelglatt
suchst du nach mir und glaubst dich satt.
Durch weite Steppen, ferne Felder,
jagst mir nach in tiefste Wälder.

Du kommst zu mir in meinen Träumen,
öffnest Tür und Tor zu allen Räumen,
lässt mich schweben und auch fallen,
rufst nach mir in deinen Hallen.

Hast gefunden meinen Leib,
ich reiche ihn dir zum Geleit,
doch verloren bleibt das Sein,
es war nie und wird niemals sein.